Hanf: 10 Facts über die wahrscheinlich spannendste Pflanze der Welt

Hello,


Bei Hanf denkst du als erstes an Kiffen und CBD-Gebrauch? Das geht auch anders! Hanf ist die ultimative Power-Pflanze und steckt voller Nährstoffe und essentieller Aminosäuren. Damit unterstützt es sowohl den Muskelaufbau als auch das Gehirn und die Leistungsfähigkeit. Heute haben wir für dich zehn spannende Facts über die wahrscheinlich spannendste Pflanze der Welt!

 

1. Der neue alte Trend: 

Hanfsamen sind voll im Trend und gelten als Superfood. Doch das nicht erst seit gestern - Hanf wurde schon 6.000 v. Chr. in China kultiviert und ist somit gar nicht so revolutionär, wie wir vielleicht denken. 

 

2. Die Papierquelle:

Aus Hanf kann man sogar Papier und ähnliche Produkte herstellen. Sogar die erste Bibel und die amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurden auf Hanfpapier geschrieben! Würde man zur Papierherstellung auf Hanf umsteigen, könnte man mit einem Hektar Hanf dieselbe Papiermenge herstellen wie mit vier Hektar Bäumen.

 

3. Auto aus Hanf:

1941 entwickelte Henry Ford ein Auto aus Sojabohnen, Hanf und Kunststoffen her. Dadurch war es leichter als Stahl und konnte einem Aufprall besser entgegenwirken. Auch in Wohngebäuden war Hanf ein beliebter Baustoff, der bis zu 500 Jahre halten kann.

 

4. Die Kunststoffalternative:

Aufgrund des hohen Zelluloseanteils kann man sogar Kunststoff aus Hanf herstellen. Hanf ist nachhaltiger als der normale Kunststoff auf Erdölbasis, da er biologisch abbaubar, ungiftig und länger haltbar ist.

 

5. Der Stofflieferant:

Zu Zeiten von Columbus wurde so gut wie alles aus Hanf hergestellt. Egal ob Segel, Betttücher, Seile, Leinen, Vorhänge oder Kleidung - die Fasern der Hanfpflanze lassen sich vielseitig verarbeiten und benötigen weniger Wasser und Chemikalien als Baumwolle. Der Name des festen Gewebes, das dabei entsteht (Canvas), leitet sich übrigens von Cannabis ab.

 

6. Der Treibstoff:

Auch ein Dieselmotor lässt sich mit Hanföl betreiben. Hanf ist der schnellste Produzent von Biomasse auf der Welt, welche sich in Benzin umwandeln lässt. Aus 40 Quadratkilometern Hanf kann man in vier Monaten bis zu 10 Tonnen Biomasse erhalten. Wenn man nur 6% der Landmasse in Amerika mit Hanf bepflanzen würde, könnte man den gesamten Energiebedarf der USA decken.

 

7. Der “König unter den pflanzlichen Proteinen”: 

 

 

Hanfprotein ist das einzige pflanzliche Protein, von dem man sich monatelang ausschließlich ernähren könnte. Das liegt am idealen Aminosäuren- und Fettsäureprofil des Proteins und den zahlreich enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen. Man vermutet sogar, dass Buddha nur Hanfsamen zu sich genommen hat, bevor er einen Zustand der Erleuchtung erreichte.

 

 

8. Die Proteinquelle:

Hanfprotein ist das gesündeste und nahrhafteste Proteinpulver. Das Eiweiß wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen und zu Proteinpulver verarbeitet. Der Eiweißgehalt beträgt dabei über 50 Prozent. Der Fettanteil ist bei Hanfprotein geringer als bei Hanfsamen, da diese bei der Verarbeitung entölt werden.

 

9. Das Superfood:

Hanfprotein eignet sich zum Muskelaufbau und Abnehmen, aber auch jeder andere  Mensch kann mit dem pflanzlichen Eiweiß seinen Proteinhaushalt füllen und damit alle Körperfunktionen unterstützen. Es enthält zudem einen hohen Anteil an Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren, die besonders für Vegetarier und Veganer essentiell sind.

 

 

10. Der Umweltretter:

Die Hanfpflanze wird effizient und nachhaltig angebaut und besitzt dadurch eine positive Ökobilanz. Sie kann mit den genannten Möglichkeiten bis zu 100% verwertet werden und ist daher besonders umweltfreundlich. Zudem kann Hanf die Luft besonders gut reinigen, da es eine große Menge an CO2 aufnehmen kann.


Wie du siehst, hat Hanf eine Menge zu bieten. Deine Tagesdosis Hanfprotein mit allen essentiellen Nährstoffen findest du auch in unseren Mahlzeiten. Unter anderem versorgt sie dich auch mit wichtigen Ballaststoffen, über die Ernährungsberaterin Teresa im letzten Beitrag berichtet hat.



Remember to Feel Good -


Deine Anne

Hinterlasse einen Kommentar