Mental Health in Zeiten von Corona

Hello!


Kennst du das auch: Du versinkst in einem Berg an Aufgaben und kannst dich einfach nicht entspannen? Der tägliche Gang zum Süßigkeitenschrank und die Kaffeemaschine ist dein bester Freund? Wenn du dich in diesen Fragen wiedererkennst, haben wir hier fünf Tipps für deine Mental Health:

 

1. Journal führen: 

 

 

Hast du manchmal das Gefühl, ein kleiner Pechvogel zu sein? Du siehst andere Menschen auf Social Media, bei denen alles reibungslos zu funktionieren scheint und dir selber fällt die Decke auf den Kopf? Der Vergleich mit anderen ist fast schon ein täglicher Begleiter des Menschen. Man fokussiert sich viel eher auf die Dinge, die bei einem selber nicht so gut geklappt haben, als sich seine Erfolge bewusst zu machen. Wusstest du, dass sich das auf Dauer auf deine Zufriedenheit, und damit auf viele Lebensbereiche wie die Arbeitsleistung auswirkt? Dieses Phänomen ist viel weiter verbreitet, als man denkt: Einige Studien beweisen, dass die meisten Menschen ihr eigenes Sozialleben schlechter bewerten als das von anderen.


Doch wie kann man das verhindern? Genau dort setzt die positive Psychologie an. Wenn du bei Psychologie als erstes an Krankheiten und deren Behandlung denkst, kennst du dieses Gebiet der Psychologie noch nicht. Positive Psychologie setzt sich nämlich genau mit dem Gegenteil auseinander, und zwar mit den Stärken des Menschen. Somit hilft sie allen Menschen, denn in jedem Leben kann etwas verbessert werden! Das Motto: Glück ist erlernbar. Doch wie lässt sich das im Alltag umsetzen? Selbstreflexion ist wichtig. 


Dafür braucht es garnicht viel, nur fünf Minuten und ein Blatt Papier. Beginne zum Beispiel damit, dir jeden Tag fünf Minuten zu nehmen, um drei einfache Fragen zu beantworten: 

  1. Wofür bist du dankbar? Notiere dir drei Dinge, die in letzter Zeit gut gelaufen sind und dir Kraft geben. Das können aus Kleinigkeiten wie ein frisch gebackenes Brot oder die ersten Sonnenstrahlen im Frühling sein.
  2. Was macht diesen Tag zu etwas Besonderem? 
  3. Was sind deine Stärken? Positive Selbstbekräftigung motiviert dich, an deinen Zielen dranzubleiben. Mehr dazu unter unserem Tipp “Self affirmation”.

Wenn du diese einfachen Fragen jeden Tag beantwortest, lebst du Stück für Stück bewusster und dankbarer und stärkst dadurch deine mentale Gesundheit. Führe dir deine Erfolge vor Augen und lerne, dankbar zu sein, für alles, was du erreicht hast. Du kannst stolz auf dich sein! Das ist vielleicht einfacher gesagt als getan, aber jeder kann sich mit dem Thema Dankbarkeit anfreunden. Man muss es nur wollen. 

 

2. Tue, was dir gut tut:

 

 

Sei es ein ausgiebiges Frühstück, der tägliche Kaffee oder ab und zu mal ein Stück Schokolade oder auch mehr - wenn du dich damit wohlfühlst, tut es auch deine Seele, und das ist viel wichtiger als die 100 Gramm mehr auf der Waage! Suche dir die Dinge aus, die dich glücklich machen. 


Das sind für jeden unterschiedliche Motivatoren. Vielleicht gibt es eine Sportart, die dich pusht. Oder du findest durch Waldspaziergänge die Ruhe, die dir Gelassenheit gibt. Bewegung ist wichtig, um gesund zu bleiben und nicht zur Couch Potato zu mutieren. Außerdem stärkt sie dein positives Mindset. Nimm dir regelmäßig bewusst Zeit für dich! Halte dein inneres Feuer am Leben mit Dingen, die dir Spaß machen. Das kann zum Beispiel Meditation, Yoga, baden oder vor dem Spiegel tanzen und laut singen sein. Go for it! Du wirst merken, dass du dich danach richtig gut fühlst und voller Energie bist.

Unsere Mahlzeiten schmecken nicht nur gut, sondern versorgen dich auch mit allen wichtigen Nährstoffen, die du brauchst, um energiegeladen durchzustarten. Dadurch wirken sie sich auch positiv auf deine Mental health aus!

 

3. Morgenrituale:

 

Bildquelle: Dany @jusq'a brand (Bern, Schweiz)

Morgens erstmal einen Kaffee oder doch lieber eine Runde spazieren gehen? Wie auch immer dein Morgen aussieht, hat entscheidend Einfluss auf den ganzen Tag. Verwechsle jedoch nicht die Routine und das Ritual: Bei einem Ritual nimmst du dir bewusst Zeit für eine Tätigkeit und konzentrierst dich voll darauf. 


Wenn du das Gefühl hast, dass dein Morgen sehr stressig ist, überlege dir, woran das liegen könnte. Dir fällt in letzter Minute noch ein, dass du heute früher arbeiten musst und ein wichtiges Meeting mit dem Chef ansteht? Du kannst dich nicht entscheiden, welches Outfit es heute sein soll? Überlege dir solche Dinge am Abend vorher. Schreibe dir eine To-Do-Liste für den nächsten Tag und lege deine Klamotten und alle nötigen Unterlagen bereit. So hast den Kopf am Morgen frei für andere Dinge, die dich entspannen.


Dafür musst du dir auch nicht Stunden Zeit nehmen. Mit einer kurzen Stretching-Einheit aktivierst du deinen Körper und stimmst ihn auf den kommenden Tag ein. Und für alle (Morgen)Sportmuffel gibt es eine gute Nachricht: Auch durch einen kurzen Spaziergang oder eine kleine Meditationsrunde erfüllst du denselben Zweck. Wichtig ist nur, dass du dir bewusst Zeit dafür nimmst. 


Dasselbe gilt auch für das Frühstück. Oft wird es unterschätzt und nur nebenbei oder garnicht eingenommen. Doch das Aufladen der Energietanks ist wichtig, um sich anschließend auf die Arbeit zu konzentrieren. Übrigens: Knapp ein Viertel der Deutschen frühstücken garnicht, ein weiteres Viertel nimmt das Frühstück nebenbei im Büro ein.

 

4. Self affirmation:

Dieser Begriff ist im Moment ziemlich weit verbreitet, doch was steckt dahinter? Das Grundprinzip ist einfach: Es geht darum, sich selber mit positiven Statements gut zuzureden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es oft einfacher ist, andere zu motivieren, als sich selber. Am Anfang ist es vielleicht auch nicht einfach, die richtigen Worte zu finden. Doch nachdem du diese Übung ein paar Mal gemacht hast, wird es dir leichter fallen. Diese Methode hilft dabei, dir deiner Stärken bewusst zu werden und sie zu fördern. 


Träume groß und lass dich nicht von vermeintlichen Hürden unterkriegen. Denn wenn du es garnicht erst versuchst, kannst du deine Ziele auch nicht erreichen. Das gilt für die Dinge, die dir bewusst sind und von denen du glaubst, dass sie gut sind für dich und dein Leben. Nutze also nicht krampfhaft Statements wie “Ich bin schön”, wenn du dich nicht danach fühlst, sondern finde heraus, was die wichtigen Dinge im Leben für dich sind. Das können zum Beispiel Aussagen über deine Talente, Familie, Karriere oder Hobbies sein.


Ein paar Beispiele für den Start: Ich bin stark, ich bin gesund, ich bin stolz auf mich, wenn ich das Haus verlasse und frische Luft tanke. Ich weiß, dass meine Ambition dabei hilft, meine Ziele zu erreichen. Ich vertraue mir, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich lasse mich durch meine Umwelt inspirieren. Mein Kopf ist voller brillianter Ideen.


Suche dir zwei bis drei Affirmationen aus, die dich ansprechen und motivieren, deinen Weg zu gehen. Egal, ob du diese Dinge laut vor dem Spiegel zu dir selber sagst oder sie in einer ruhigen Minute aufschreibst - beschäftige dich mit dir selbst, deinen Stärken und deiner Umwelt.

 

5. Meditation:

 

 

Einfach mal abschalten und den Stress vergessen? Das ist leichter gesagt als getan. Doch es gibt Wege, die dabei helfen, genau das zu erreichen. Dazu zählt die Meditation. Und wenn du das Gefühl hast, dadurch eher Zeit zu verlieren, dann wirst du erstaunt sein, dass genau das Gegenteil eintritt! Du bist danach fokussierter und hast mehr Tatendrang, deine To-Do-Liste abzuarbeiten. Wusstest du, dass Meditation ebenso dazu beiträgt, das Selbstbewusstsein zu stärken und Ängste besser in den Griff zu kriegen?


Mit etwas Übung schaffst du es, deine Gedanken für eine Weile abzuschalten und dadurch Kraft zu tanken. Auf unserem Instagram-Account kannst du jede Woche mit Fabian und Chris, der sympathischen Yogalehrerin aus Bern, für fünfzehn Minuten aus dem Alltag abtauchen. Die beiden zeigen dir einfache und schnelle Übungen, die für jeden Anfänger machbar sind. Die Yoga-Sessions finden jeden Montag um 11 Uhr auf feelfood statt. Wenn du noch mehr über die Themen Yoga und Meditation erfahren möchtest, schau doch gerne bei unseren entsprechenden Magazinbeiträgen vorbei! 


Aber keine Sorge, wenn du beim Wort “Yoga” am liebsten schreiend wegrennen würdest, ist das auch kein Problem. Finde einfach deinen eigenen Weg, mit dem du abschalten und Kraft tanken kannst.



Du kannst und musst natürlich nicht alles auf einmal umsetzen: Bereits kleine Veränderungen jeden Tag sind in Summe 365 Veränderungen im Jahr und das ändert dein Mindset nachhaltig. So schaffst du es, mit der Zeit befreiter und unbeschwerter durch das Leben zu gehen. 


Remember to Feel Good -

Deine Anne

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